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Hilfreiche Utensilien/Ausstattung für die Beikosteinführung

6. Mai 2018

Als ich bei Klein J mit der Ein­führung der Beikost begann, legte ich mir einige Uten­silien zu, die mir bei der Zubere­itung des Baby­breis und beim Füt­tern behil­flich waren. Diese möchte ich euch heute vorstellen. Dazu habe ich die Uten­silien in ver­schiedene Kat­e­gorien unterteilt, um euch einen besseren Überblick zu geben:

Utensilien zur Breizubereitung und — aufbewahrung


Dampfgarer

Da wir über eine kleine Küche ver­fü­gen und ich wenig Zeit habe, wollte ich mir bei der Zubere­itung des Baby­breis ein Gerät zule­gen, das sowohl garen als auch püri­eren kann und ganz wichtig: ein­fach zu bedi­enen und leicht zu reini­gen ist. Deshalb fiel die Entschei­dung auf den Philips Avent Dampf­gar­er 2-in1.
Ich hat­te mir auch den 4-in1 Dampf­gar­er der­sel­ben Fir­ma angeschaut. Allerd­ings waren hier die Ama­zon Rezen­sio­nen weniger gut. Nutzer beklagten, dass die Reini­gung umständlich sei, weil sich mit der Zeit Wass­er im Mixbe­häl­ter zwis­chen Boden und Plas­tik ansam­melt. Zudem sei die qual­i­ta­tive Ver­ar­beitung weniger gelun­gen.
Mit dem 2–1 Dampf­gar­er bin ich sehr zufrieden. Er gart und püri­ert jeglichen Brei inner­halb 15–20 Minuten. Und er lässt sich inner­halb ein­er Minute reini­gen. Zudem nimmt er wenig Platz ein.

Gefrierbehälter/Breiaufbewahrung

Für die Auf­be­wahrung des Breis im Gefrier­schrank habe ich mir zwei dieser Gefrier­be­häl­ter von Kid­do Fee­do zugelegt. Das Gute an diesem Behäl­ter ist, dass sich der gefrorene Brei sehr ein­fach  her­aus­lösen lässt, da die Form aus Silikon ist.

Das Behält­nis von Kid­do Fee­do lässt sich ein­fach in der Spül­mas­chine oder im Ster­il­i­sa­tion­s­gerät reini­gen.
Unsere Form nutze ich seit einem Jahr regelmäßig und spüle sie ein Mal pro Woche in der Spül­mas­chine. Sie sieht noch sehr gut aus, es gibt keine Abnutzungser­schei­n­un­gen, Fleck­en oder Geruch­sen­twick­lun­gen. Der Brei schmeckt ein­wand­frei.
Laut Her­steller ist der Behäl­ter frei  von Weich­mach­ern, BPA und Gift­stof­fen.
In eine einzelne Form passen 75 ml –das ist unge­fähr eine kleine halbe Tasse voll.
Um den Brei aus der Form zu lösen, lasse ich den Brei unge­fähr 3 Minuten bei Zim­mertem­per­atur ste­hen. Dann fahre ich mit einem Kaf­feelöf­fel am Rand ein­er jeden Form ent­lang. Danach muss ich den Brei nur noch aus­pressen. Das Ganze kommt dann in eine Plas­tik­tüte (oder ähn­lich­es) in den Gefrier­schrank. So kann ich jed­erzeit bei Bedarf auf eine Por­tion zugreifen, die sich schnell aufwär­men lässt.

Andere Behält­nisse, wie zum Beispiel dieser Behäl­ter von NUK, sind weitaus unkom­fort­abler in der Hand­habung. Hier lässt sich der Brei weniger leicht her­aus­lösen, außer­dem läuft der Brei auch oft aus.

Utensilien um das Füttern zu erleichtern

 

Latz/Lätzchen

Es ist hil­fre­ich, wenn man sich für die Beikost- und Fam­i­lienkostzeit ca. 4–5 Lätze zulegt.
Wichtig ist dabei, dass diese nicht zu dünn sind. Son­st ist die Klei­dung des Kindes schnell feucht bzw. fleck­ig. Sie soll­ten also am besten aus einem fes­ten, dick­eren Frot­tee-Stoff sein. Hil­fre­ich ist auch, wenn die Lätze nicht weiß sind, da son­st auf die Dauer unschöne Fleck­en deut­lich­er zu sehen sind. Und sie soll­ten ein­fach zu reini­gen bzw. zu waschen sein.

Ich habe gute Erfahrung mit diesen Lätzen von Hans Natur gemacht. Sie sind zwar nicht aus dick­erem Frot­teestoff. Die Struk­tur des Stoffes ist aber gut und sie lassen sich ein­fach reini­gen. Die Klei­dung des Kindes bleibt trock­en. Die Far­ben sind zwar etwas gewöh­nungs­bedürftig, aber passend zu den Sorten von Brei, die das Kind die ersten Monate essen wird ;-). Zudem sind sie aus Bio-Baum­wolle und laut Her­steller-Angabe „nach den streng­sten Richtlin­ien für Natur­tex­tilien“ gefärbt.

Wir haben für den Beikost­start gute Erfahrun­gen mit Lätzchen gemacht, die sich im Nack­en binden lassen.
Warum? Oft­mals fall­en Stücke vom Essen oder Brei  auf den Latz. Wenn du dann ein Lätzchen besitzt,  das sich über­schlupfen lässt (wie zum Beispiel dieses hier) passiert es schnell, dass das Essen am Kopf des Kindes hän­gen bleibt.
Es gibt auch Lätzchen mit Klettver­schluss. Hier habe ich die Erfahrung gemacht, dass der Klett nach eini­gen Waschgän­gen oft (nicht immer) in der Haf­tung und Qual­ität nach­lässt. Dann gelingt es dem Kind ganz ein­fach, sich den Latz vom Kör­p­er zu reißen und die Mut­ti darf wieder Wäsche waschen oder den Boden wis­chen ;-).
Welche Art von Lätzchen du also nutzt, ist Geschmackssache. Für die ersten Monate bevorzuge ich per­sön­lich Lätzchen zum Binden. Später, wenn das Kind koor­diniert­er isst, sind auch Lätzchen zum Überziehen in Ord­nung.

Löffel

Als Löf­fel finde ich für die Anfangszeit die Löf­fel der Fir­ma Munchkin prak­tisch. Sie sind schmal, sodass sie gut in den Mund des Kindes passen bzw. einge­führt wer­den kön­nen. Und sie sind abgerun­det, was es ein­fach­er macht, weil dann nicht ständig Brei vom Löf­fel tropft. Das ist ger­ade hil­fre­ich bei „Erstlings-Eltern“, die noch keine Erfahrung mit Füt­tern von Beikost haben (ich weiß, von was ich spreche 🙂 ).
Außer­dem sind die Löf­fel BPA-frei und lassen sich in der Spül­mas­chine reini­gen.

Hier find­et ihr ein Foto der Löf­fel, die wir über die Monate hin­weg für Klein J genutzt haben.

Babylöffel Löffel Beikost

Von links nach rechts, je älter Klein J wurde.
Denn zu einem späteren Zeit­punkt sind die bre­it­eren Löf­fel mein­er Erfahrung nach geschick­ter, für den Anfang sind jedoch die schmalen bess­er.
Der erste Löf­fel (pink) ist von DM (Drogeriemarkt). Ihr find­et ihn auch hier. Der blaue Löf­fel in der Mitte ist ein Löf­fel, den ich nicht empfehle (siehe näch­ster Abschnitt).
Danach fol­gen Löf­fel von Nestlé (gel­ber Löf­fel, altes Wer­begeschenk), Baby­dream (grün­er Löf­fel, von Ross­mann) und Hipp (weißer Löf­fel, altes Wer­begeschenk).

Mit diesen Löf­feln hier habe ich übri­gens keine gute Erfahrung gemacht? Warum? Sie funk­tion­ieren zwar zuver­läs­sig, das heißt sie ver­fär­ben sich, wenn die Nahrung zu heiß ist. Aber sie lassen sich nur von Hand reini­gen, was ich auf lange Zeit als unprak­tisch emp­fun­den habe. Außer­dem sind sie nur wenig abgerun­det, sodass der Brei schnell mal vom Löf­fel tropft. Hier gibt es also auch keine Empfehlung ;-).

Essmatte und Teller

Prak­tisch finde ich einen aus den USA kom­menden Trend: Ess­mat­ten.  Das sind Teller bzw. Schalen und Tis­chsets in einem.
Ess­mat­ten (samt dem darin befind­lichen Essen) lan­den bei uns zuhause weniger oft auf dem Boden, wie leichte Melamin-Teller, die mit einem unbe­darften Wisch zu Boden segeln kön­nen.
Dank Silikon haften die Ess­mat­ten gut auf dem Tisch und lassen sich noch dazu ein­fach abwaschen oder in der Spül­mas­chine reini­gen.

Wir besitzen Ess­mat­ten der Fir­ma „Klein­er Pieps“:

Essmatte Kleiner Pieps Essmatte Kleiner Pieps

Da die Ess­mat­te von  „Klein­er Pieps“ in Online Shops aktuell nicht mehr ver­füg­bar sind (Stand 2018), habe ich euch Alter­na­tiv­en her­aus­ge­sucht:

Essmatte von Nooni Care
Essmatte von EZPZ (Easy Peasy- die Firma, die auch die bekannten Barfußschuhe herstellt)


Hin­weis: Falls ihr ein Kind habt, das nur schlecht still­sitzen kann und gerne sämtliche Dinge auseinan­der nimmt (Teller herun­ter­wirft, Mützen vom Kopf zieht, Schuhe auszieht,…), dann kön­nte eine solche Ess­mat­te vielle­icht nicht ide­al für euch sein. Denn wenn die Kinder mal raus haben, wie sie die Ess­mat­te vom Tisch lösen und anheben, dann kann auch eine solche Ess­mat­te beim Essen stören. Bei uns ist es allerd­ings kein Prob­lem und funk­tion­iert sehr gut. Sel­ten hebt Klein J die Ess­mat­te mal an. Und falls doch, hebe ich sie an den bei­den zu mir gewandten Seit­en fest. Dann ist der Spaß schnell vor­bei ;-).

Teller, Becher und/oder Essschale

Wer keine Ess­mat­te nutzen möchte, kann natür­lich auch einen klas­sis­chen Teller, Bech­er bzw. eine Schale nutzen.
Hier möchte ich gerne auf das Testergeb­nis Ökotest 02/2016 ver­weisen. Ökotest hat Kindergeschirr genauer unter die Lupe genom­men.
Von 16 getesteten Pro­duk­ten wur­den 11 Pro­duk­te mit „sehr gut“ bew­ertet, fünf Kindergeschirre fie­len jedoch durch — davon aus­nahm­s­los alle Öko-Pro­duk­te (z.B. Pro­duk­te aus Bam­bus oder Mais­mehl).
Hier mehr Infor­ma­tio­nen zum Testergeb­nis: https://www.oekotest.de/kinder-familie/16-Kindergeschirre-im-Test_107348_1.html

Daher würde ich eher zu den Pro­duk­ten mit (sehr) gutem Ergeb­nis greifen, wenn ich für mein Kind einen klas­sis­chen Kinderteller oder-bech­er möchte.
Diese wären zum Beispiel:

Kinderbecher und -schüssel der Firma Coppenrath “Die lieben Sieben”
Becher “Kalas” Ikea und Schüssel “Kalas” von Ikea

(bei­de Pro­duk­te beka­men bei Ökotest 02/2016 das Ergeb­nis “sehr gut”)


Kindersitz

Wir hat­ten zu Beginn eine alte Ver­sion des Tripp Trapps Stuhl von Stocke. In diesem saß unsere Tochter aber sehr ungern.
Für unter­wegs haben wir uns daher diesen portablen, schnell auseinan­dernehm­baren Kinder­sitz “Antilop” von Ikea zugelegt, mit dem wir so zufrieden sind, dass wir ihn zuhause mit­tler­weile sog­ar gegen den Tripp Trapp aus­ge­tauscht haben.

Stuhl portabel Ikea Antilop

Welche Uten­silien haben euch in eur­er Beikostzeit geholfen? Habt ihr Empfehlun­gen?
Habt ihr vielle­icht sog­ar eines der erwäh­n­ten Pro­duk­te? Wie zufrieden seid ihr damit?

 

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